Pflegestelle werden

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Wobei sehr viele erwachsene Hunde in sehr kurzer Zeit gelernt haben, dass im Haus keine Geschäfte verrichtet werden.

Es ist aber immer wieder spannend, und auch erfreulich, dem neuen Hund bei diesem Lernprozess zur Seite zu stehen, ihn zu begleiten, ihm Hilfestellung zu geben und die Erfolge gemeinsam zu erleben!

 

In der Regel wird eine gewisse Mobilität vorausgesetzt um den Hund am Transporttreffpunkt in Empfang nehmen zu können. Vielleicht auch um mögliche Interessenten in einer erreichbaren Umgebung zu besuchen, oder notwendige Tierarztbesuche zu erledigen. Manche erwarten auch einen souveränen Ersthund, oder Haus mit hoch eingezäuntem Garten.

Als Pflegstelle braucht man Zeit und Geduld und auch Nerven, manchmal auch sehr viel Nerven.

Auch ein "der muss sofort weg weil x y z nicht passt/nicht geht" ist nicht!

 

Sie haben vorübergehend die Verantwortung für diesen Hund übernommen und bei wirklich ernsthaften Schwierigkeiten MÜSSEN Sie dem Verein auch die Zeit und die Möglichkeit zugestehen, bei einer notwendigen Umplatzierung, eine neue und geeignete Stelle zu finden.

 

Manchmal trifft auch die Beschreibung des Hundes nicht exakt so zu wenn er denn dann mal da ist. Immerhin sind die Umstände, unter denen eine möglichst gute Beschreibung über den Hund erfolgt, eine ganz Andere als bei Ihnen Zuhause.

 

In vielen Fällen ist die Pflegestelle auch für anfallende Kosten für Futter, Pflegemittel und Mittel gegen Flöhe, Zecken und Wurmkuren verantwortlich. Größere Tierarztkosten werden jedoch in der Regel vom Verein bezahlt, sofern eine vorab Klärung über einen Tierarztbesuch erfolgte.

 

Es ist auch nicht absehbar, wann dieser Pflegehund, wenn er nicht von Ihnen adoptiert wird, sein neues Zuhause finden wird! Dies kann manchmal recht zügig gehen, aber manchmal kann das auch Monate dauern! Da müssen Sie dann durch, auch wenn nicht alles so reibungslos läuft.

 

Sie brauchen Zeit und Geduld um auch mit möglichen Interessenten zu sprechen. Dies kann manchmal sehr anstrengend sein und nicht jedes Gespräch führt zu einer Vermittlung. Die Hoffnung, das passende Zuhause gefunden zu haben nur um dann festzustellen, dass man sich doch nicht "findet" ist oft ein Gefühlschaos.

 

Aber auch das gehört dazu wenn man Pflegestelle ist. Nicht nur den Hund "zu retten und dann nur die guten Seiten genießen".

 

Es ist eine Aufgabe, der man sich verschreiben muss.

 

Jeder Verein hat seine eigenen Regeln und Bedinungen die er an eine Pflegestelle stellt. Daher setzen Sie sich bitte unbedingt mit dem Verein in Verbindung über den Sie einen Pflegehund aufnehmen möchten, um die Modalitäten vorab zu klären bevor Ihre Wahl auf einen möglichen Kandidaten fällt.

 

Denn sollten Sie die Bedinungen nicht erfüllen können wäre die Enttäuschung auf beiden Seiten sicherlich groß. Wobei es oft in einem direkten Gespräch jedem Verein möglich ist, Vorteile und Nachteile abzuwägen und daraufhin erst eine Entscheidung zu treffen.

 

 

 

 

 

 

 

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